Jung, wild und schlau: der „Edupunk“

06. Juni 2008 von Sarah

Er will lernen, er nutzt dazu das Web 2.0 und er überspringt alle gängigen Hierarchiestufen, die Lehrer, Profs und Dozenten normalerweise in schönster Gatekeeper-Manier im Unterricht aufbauen:

DER EDUPUNK

Sehr sympathisch, dieser junge, ambitionierte Lerner, der sich sein Wissen selbst aus dem Web zusammensucht und dabei alle Features nutzt, die die Technologie gerade so anbietet.

Laut Wikipedia (vermutlich eine der Top-10-Sites der Edupunk-Bewegung) nutzt er vor allem Blikis (Blog-Wikis) um seine unentbehrliche Nahrung, die Bildung, zu konsumieren. Hoppla – nein! Konsumieren tut er nicht: Er ist ja ein Punk.

Er selektiert Wissensangebote und schluckt vorrangig die, die nicht-kommerziell und anti-autoritär sind. Und: Er filtert die bestehenden Wissenshäppchen eigenständig nach Sense und Nonsense, also echte Do-It-Yourself-Education.

Mmmh … Gibt’s auch Edupopper? Die gehen dann voll auf Mainstream: Galileo und so.

Oder Educlassics? Die nur un-synthesized Sites (also nur html Web 1.0) naschen und nichts anderes ans Ohr/ Auge lassen.

Sehr spannend. Wir folgen den Edupunks auf Schritt und Tritt und schreiben an dieser Stelle bald mehr über dieses Stereotyp!

EDIT: Tja, das ist Wikipedia: Der Eintrag wurde verändert und “Blikis” stehen jetzt nicht mehr drin … Aber die gehören bestimmt weiterhin zum Edupunk-Werkzeug :-) Und dieser Link bleibt auch so aktuell.

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Eine Antwort zu “Jung, wild und schlau: der „Edupunk“”

  1. scoyo Blog Sagt:

    Edupunk, Teil 2: Wir haben ihn gefunden!…

    Er war auf Fraukes Rechner – und so sieht er aus:

    Frauke ist übrigens scoyos festangestellte Illustratorin. Sie illustriert und animiert unsere redaktionellen Inhalte.
    Und hier geht’s zum ersten Teil der Edupunks.
    ……

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