Jeden Freitag gegen Mittag verschickt die Redaktion den „scoyo insight“. Das ist ein Newsletter, in dem Jenny, Andreas, Klaus und ich für alle scoyo-Mitarbeiter aufbereiten, was sich in der letzten Woche so getan hat: bei scoyo, in der Bildungslandschaft, in der E-Learning-Branche, im Web 2.0, in den Kinder-Medien und bei den Teenie-Stars. Das „Spiel der Woche“, das Ruth netterweise jede Woche im Blog veröffentlicht, gehört auch dazu.
Diese illustren Themen schließen mit dem launigen „Zitat der Woche“ ab. Die aussagekräftigsten O-Töne habe ich hier mal für euch zusammengestellt: (weiterlesen…)
Wenn ein Kind zu uns sagt „Das hat richtig Spaß gemacht.“, nachdem wir es fast 30 Minuten mit Fragen gelöchert haben, ist das fast wie ein Schlag zum Ritter.
Seit einigen Wochen haben wir regelmäßig Besuch von Kindern in unserem Büro: Die Jungs und Mädchen testen scoyo und zeigen uns, auf was wir bei einem Produkt für Kinder achten müssen. Beim ersten Test haben die Kids unsere Lerninhalte auf Herz und Nieren geprüft und wir durften sie dabei beobachten. Und letzte Woche wurden beispielsweise Figuren aus unseren Lernabenteuern beurteilt.
Sowohl die Lerninhalte als auch die Figuren kamen bei den Kindern bisher super an. Neben dem positiven Feedback konnten wir aber auch einige Verbesserungsmöglichkeiten entdecken, welche uns bei der Optimierung von scoyo weiterhelfen werden. So wirkt z.B. eine Figur etwas zaghaft und wird zukünftig mutiger dargestellt oder wir müssen die Bezeichnung von einem Button nochmal ändern.
Gerade weil wir noch in der Entwicklungsphase sind, hilft uns der direkte Kontakt zu den Kindern sehr bei unserer Arbeit. Zum Einen können wir durch die Reaktionen und Meinungen scoyo mit den Augen der Kinder betrachten, zum Anderen können wir die Erkenntnisse direkt in die Entwicklung einfließen lassen. Danke, liebe Kinder, dass ihr uns dabei unterstützt.
Und wenn das Ganze den Kindern dann auch noch Spaß macht, freuen wir uns umso mehr auf den nächsten Test.
Schon 1987 gab es auf den alten Videospielkonsolen wie dem Nintendo Entertainment System Bomberman, ein geniales Spiel für bis zu vier Spielern gleichzeitig. Bomb It 2 funktioniert genauso: Bewegt eure Spielfigur mit den [Cursortasten], mit der [Leertaste] legt ihr Bomben. Diese reißen bei der Explosion Wände ein und Gegner ins Verderben.
Übrigens, dieses Spiel könnt ihr auf einem PC auch zu mehreren spielen, was den Spielspaß definitiv multipliziert!
Lieber Sascha, dies war nicht nur die längste Frage des gestrigen Abends, sondern auch sicherlich eine der wichtigsten. Deshalb will ich mich der Antwort hier nun ausführlicher widmen, als es mir im gestrigen Getümmel des netten Sommerfestes in Berlin möglich war.
Zunächst einmal ist – so glaube ich – allen klar, dass das in der Schulausbildung erworbene Wissen und die erworbenen Fähigkeiten auch künftig der wesentliche Grundstein bleiben werden, wenngleich sie nicht mehr die einzige für das gesamte Leben ausreichende Qualifikation darstellen. Lebenslanges Lernen, sich also während des gesamten Berufslebens ständig weiterzubilden, ist heute schon für viele Realität. Die bildungspolitische Diskussion dreht sich deshalb heute um neue Zielsetzungen: um selbst bestimmtes, selbst organisiertes Lernen, um spielerisches und kooperatives Lernen und um kommunikative Fähigkeiten.
Genau hier möchten wir mit scoyo einen Beitrag leisten. Geht es auf den ersten Blick um spielerisches Lernen und die Nachbereitung schulischer Inhalte, so dürfen wir nicht aus den Augen verlieren, dass es gleichzeitig darum gehen muss, die notwendigen Kompetenzen für lebenslanges Lernen zu vermitteln.
Der Bildungsbereich ist deshalb durch die Informations- und Kommunikationsmedien in zweierlei Hinsicht herausgefordert: Er muss zum einen den jungen Menschen eine Medienbildung anbieten, vom kulturellen Verständnis der Medien über die Nutzung bis hin zur Mediengestaltung (und dies mit einem besonderen Fokus auf Online). Zum anderen muss er sich den neuen Medien als Werkzeug für neue Lehr- und Lernprozesse in der Aus- und Weiterbildung öffnen.
Bund und Länder haben bereits dem durch die neuen Medien bewirkten Strukturwandel im Bildungsbereich in den letzten Jahren Rechnung getragen und einen wichtigen Schub gegeben. Dies kann aber nur ein erster Schritt sein, denn der Fokus lag bisher vor allem auf Schaffung einer Infrastruktur und muss nun künftig stärker auf Inhalte gelegt werden – es reicht nicht, traditionelle Bildungsinhalte einfach online zu stellen. Man muss die Inhalte entsprechend neu aufbereiten und kreieren.
Und wenn Du – lieber Sascha – mich gestern auf dem Sommerfest des vorwärts-Verlages nach dem Bildungsstandort Deutschland fragst, dann gibt es (1.) genug Erkenntnisse und gute Ideen für notwendige Änderungen und (2.) hoffentlich den Willen, diese auch zeitnah umzusetzen.
Hier schreiben Mitarbeiter von scoyo. Wir möchten hier über das berichten, was uns in der Arbeit beschäftigt. Wir kommen aus ganz verschiedenen Bereichen -deswegen wechseln hier auch die... weiterlesen