Bildungsgipfel in Dresden – was kommt raus?

22. Oktober 2008 von Ruth

Heute beginnt nun endlich der langfristig angekündigte Bildungsgipfel von Frau Merkel in Dresden. Pünktlich zum Einstieg hat Bildungsministerin Schavan verkündet, dass Jungen und Mädchen in den Naturwissenschaften vielleicht doch besser getrennt unterrichtet werden sollten. Ich bin mir ja nicht sicher, ob das hilft – spätestens im Studium treffen die beiden Geschlechter doch aufeinander. Vielleicht ist es dann doch besser, wenn man schon in der Schule lernt sich durchzusetzen.

Und was steht beim Bildungsgipfel noch an?

  • Die “Aktion Bildung Jetzt!” ruft in ihrem offenen Brief zur Bildungsrevolution auf
  • Verabschiedung der Dresdner Erklärung
  • Mehr Geld fürs Bildungswesen (Ziel: 7% des BIPs)
  • Weniger Schulabbrecher
  • Mehr Sozialarbeiter an den Schulen
  • Mehr Studierende an die Unis
  • und und und

Hoffentlich kommt beim Bildungsgipfel mit so vielen Teilnehmern auch etwas Konkretes heraus. Die Bildungsrepublik Deutschland könnte einen Schub dringend brauchen!

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2 Antworten zu “Bildungsgipfel in Dresden – was kommt raus?”

  1. Alexander Rausch Sagt:

    Ich denke die Erwartungen sind sehr unterschiedlich und Bildungsgipfel bedeutet Politik und das bedeutet sehr sehr langatmige Prozesse (wobei die Milliardenkredite sehr schnell von der Hand gingen ;-) ). Also meine Erwartungen liegen da mehr bei den Verantwortlichen vor Ort – hier kann sofort und ohne politische Entscheidungen losgelegt werden, wie viele positive Beispiele an verschiedenen Schulen aufzeigen…
    Wenn die Politik noch zusätzliche Weichen in Richtung zeitgemäße (…) Bildung stellt, um so besser!
    Wenn es nur 5-10% der 480 Milliarden gibt – Perfekt!

  2. Ruth Sagt:

    Mir macht ja Sorgen, dass zwar sehr schnell mehr Ausgaben für Bildung vereinbart wurden – aber wer welchen Anteil übernimmt, wurde nicht abgestimmt. Damit bin ich nicht sicher, ob wirklich soviel in der Bildung ankommt wie angekündigt.
    Hast Du Beispiele für positive Beispiele an Schulen? Tatkräftiges Zupacken funktioniert ja oft besser als politische Abstimmungsrunden.

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