Kurioses und Lehrreiches beim Barcamp Berlin

20. Oktober 2008 von Ruth

Am Wochenende hat das dritte Barcamp in Berlin stattgefunden. Für mich dagegen war es das erste Barcamp, lehrreich einerseits, kurios andererseits, lohnend auf jeden Fall.

Wie beim Barcamp üblich haben wir Teilnehmer am Anfang erstmal unsere Themen vorgestellt und um Zuhörer geworben – ungewohnt für mich, auch etwas kribbelig (wie peinlich, falls sich keiner meldet!), auf der anderen Seite durchaus lustig (”Anyone interesting?”) und natürlich auch für spontan heiße Themen sehr geeignet (”I have no job and would like to discuss future opportunities”).

Für unseren Themenvorschlag (”Learning With Fun“) gingen ein paar Finger in die Höhe, also habe ich uns gleich die erste Session im Burda-Raum gebucht. Der Raum war bis auf den letzten Platz + Boden besetzt, die Diskussion engagiert (danke für die Anregungen, leite das alles gerade intern weiter), und sogar Heise ist auf uns aufmerksam geworden.

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Spannend waren aber vor allem die Kontakte, die man beim Barcamp knüpfen kann. Literatenmelu forderte “Lehrer, öffnet Euch für die Zukunft” und stellte gleich verschiedene Web2.0 Anwendungen für den Unterricht vor. Sind denn nun die Lehrer gefordert oder der Staat oder Eigeninitiative, um die Schulen web2.0 fähig zu machen? Gab heiße Diskussion im Anschluss an Melanies Vortrag.

Tillmann Allmer hat den Geist des Barcamps gleich weitergetragen und seine erste Barcamp-Erfahrung im Blog festgehalten. Tristessedeluxe ist sein twitter-Name, aber ein Kind von Traurigkeit scheint er mir nicht zu sein.

Ansonsten habe ich festgestellt,

  • dass klar im Vorteil ist, wer das Wort “SEO” in seiner Vortrags-Ankündigung benutzt,
  • dass eLearning viel breiter gefasst ist, als ich erwartet hatte (Alpha Spirit bringt Männern bei, wie sie bei Frauen Erfolg haben können),
  • dass Referendare tolle Ideen haben, was scoyo noch braucht (tausend Grüße an Miriam),
  • dass der twitter-screen gar nicht groß genug sein kann und
  • dass Bio-Müsli mit Holzlöffel unbedingt zum Barcamp dazugehört.

scoyo-sponsor

muesli

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2 Antworten zu “Kurioses und Lehrreiches beim Barcamp Berlin”

  1. Valentin Sagt:

    Ruth, danke für diesen Bericht – schön, dass dein erstes Barcamp so gut über die Bühne ging. Wäre wirklich gerne dabei gewesen – vielleicht klappt es ja in Hamburg. Sag mal, zum Holzlöffel: Der hinterlässt doch aber bitte nicht das gleiche Gefühl auf der Zunge, wie diese Holzspatel beim HNO-Arzt oder?

  2. Ruth Sagt:

    Naja… was soll ich sagen… Aber es war wirklich umweltfreundlich. So umweltfreundlich, dass man es sogar geschmeckt hat…

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