Videointerviews zum Social Learning Summit

06. Oktober 2008 von Steffen

Ein herzliches “Hallo!” in die Runde der Leserinnen und Leser des scoyo-Blogs. Mein Name ist Steffen Büffel und ich habe die Ehre, hier ab sofort den ein oder anderen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Ich bin einer der Initiatoren der EduCamp-Reihe und habe im Vorfeld des Social Learning Summit am kommenden Freitag und dem am gleichen Tag startenden EduCamp#2 mit Expertinnen und Experten rund ums Thema Lernen gesprochen. Natürlich waren auch einige der Macher von scoyo meine Gesprächspartner.

Die Videointerviews sind dann auch der Grund, warum ich ab sofort hier mitblogge. Zusammen mit meinem Kameramann Friedhelm “Friedy” Lorig war ich vergangene Woche zu Gast bei scoyo und habe einige Interviews aufgezeichnet. Inzwischen sind die ersten Videos fertig – den Anfang wird Dr. Ruth Betz machen, die bei scoyo für Online-Marketing und zum Beispiel für dieses Weblog zuständig ist. Worüber ich mit ihr gesprochen habe und was ihre Antworten auf meine Fragen waren, gibt es dann als Video mit Ton und in Farbe in einem eigenen Blogbeitrag. Ich freue mich schon jetzt auf Feedback und die ein oder andere Diskussion.

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3 Antworten zu “Videointerviews zum Social Learning Summit”

  1. Ruth Sagt:

    Herzlich Willkommen im scoyo-Blog, Steffen! Wir freuen uns riesig, einen Hardbloggingscientist und Ur-Blogger begrüßen zu dürfen. Hatte viel Spaß beim Interview letzte Woche.

    Vielleicht drehen wir den Spieß ja auch mal um? Schließlich mischen die Hardbloggingscientists die Uniszene ganz gut auf, da wollen wir mehr drüber hören.

  2. Steffen Sagt:

    Die Hardbloggingscientists vertreten ein Wissenschaftsverständnis das sehr gut anschlussfähig ist an die Grundprinzipien der Netzkultur: Offenheit, Transparenz, Diskussion, Diskurs, freier Austausch von Meinungen, Ideen, Argumenten und eine große Liebe für die tollen nbeuen Möglichkeiten des Webs. Natürlich sind das Ideale, die in der Praxis manchmal gar nicht so leicht in die Tat umzusetzen sind. Andererseits geht es uns auch weniger um schnelle Erreicheung der Ideale sondern viel mehr darum einen Diskurs darüber anzustoßen, wie moderne Wissenschaft, modernes Forschen, Lehren und Lernen aussehen kann und welche Rolle dabei Weblogs, Wikis, Twitter und Co. spielen können. Medienkompetenz – das alte abgedroschene Thema – ist dabei extrem wichtig.

    Interessant ist, dass die hardbloggingscientists schon eine riesige Fanschar hinter sich haben, obwohl wir in unserem Weblog nicht mehr soooo viel posten. Aber die Idee hinter dem ganzen scheint anzukommen und unser pinkfarbener “Zackenbutton” ist ein beliebtes Merchandising-Produkt. Bei allem “Social Media Wahnsinn” sind es dann aber die persönlichen Begegnungen die dabei helfen, die Idee hinter einem modernen Wissenschafts- und Lehrverständnis zu verbreiten. Darüber werden wir sicherlich wieder beim EduCamp am Wochenende debattieren und weitere Ideen sammeln.

  3. Ruth Sagt:

    Mich reizt an den Hardbloggingscientists die “Frechheit”, mit der althergebrachte Wissenschaft mit dem Netz in Verbindung gebracht wird. An meiner bayerischen Uni konnte man die Netzsprache wissenschaftlich untersuchen – aber nicht wissenschaftlich benutzen. Dabei ist die Trennung künstlich. So stark, wie Blogs und Foren inzwischen im Alltag verankert sind, wäre es eine Beschneidung der Wissenschaft, ihre Kommunikation auf offline zu beschränken. Schön, dass die Hardbloggingscientists das offensiv vertreten.

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