Archiv für November 2008

Tolle Lehrer!

28.11.2008

Interessanter Beitrag auf scoyos Eltern-Seite:

Politik-Kunstprojekt an der German Swiss International School in Hongkong

Wow, ich wünschte ich hätte auch solche aufgeschlossenen Lehrer in der Schule gehabt! Und Photoshop im Kunstunterricht – was man da alles jobrelevantes hätte lernen können…

Spiel der Woche: Auditorium

Am Ende eines stressigen Tages hilft das völlig relaxte Musikspiel Auditorium beim Entspannen – die Knobelei ist zwar nicht einfach, doch durch den angenehme Sound kommt man sofort in den Flow. Und um genau diesen Flow geht es, die Musik wir durch einen Strom dargestellt, der durch das Verschieben von unterschiedlichen Symbolen gelenkt werden kann. Denn der Flow muss in die Quadrate, dann schwimmt der Sound nach oben…

Weitere Erklärungen sind sinnlos, denn hier führen viele Wege zum Ziel, kurz gesagt: Physik meets Philharmonie – nice!

Meine VIP-Freunde (Nr. 1): Willi Weitzel

Hallo ihr Lieben, ich glaube, ich sollte euch mal meine Freunde vorstellen. Ich bin ja viel unterwegs und treffe so viele nette Menschen. Die schönsten Schnappschüsse aus meinem Fotoalbum will ich gern zukünftig hier im Blog mit euch teilen. Los geht’s.

Hier seht ihr mich mit meinem Freund Helmar Willi Weitzel bei der Verleihung des Kinderfernsehpreises EMIL am vergangenen Dienstag in Hamburg. Willi hat einen EMIL-2008-Preis bekommen, für die Folge „Das Tagebuch der Anne Frank” aus seiner Serie “Willis VIPs”. Den Titel von Willis Star-Serie find ich so klasse, dass ich dachte: “Das mach ich auch!”

willi

Cooler Typ, dieser Willi Weitzel! Der macht alles, was Kinder auch gern mal ausprobieren würden. In seiner Sendung „Willi will’s wissen“ hat er schon den Kranführer in 35 Metern Höhe gespielt oder beim CHIO in Aachen, einem der größten Turniere der Welt, den Pferden Zöpfchen geflochten und so. Wünschte, der würde mich mal mitnehmen… Na ja, ich hab ja auch so genug zu tun.

Übrigens, ich finde das Beste an Willis Sendung ist, dass er immer total spannende Wissensfragen stellt. Er hat zum Beispiel genau erklärt, warum ein Kran so schwere Sachen hochziehen kann. Und der Willi ist auch echt ein g’scheiter Reporter. Er ist ja hauptsächlich in Bayern unterwegs. Und wenn er was nicht verstanden hat, was ihm die Interviewpartner erzählen, dann fragt er so lange nach, bis er’s echt geschnallt hat. Find ich super! Dafür hat er auch schon einige Preise gewonnen:  Den „Bayerischen Fernsehpreis“ den „Erich-Kästner-Fernsehpreis“, und und und…

In Willis Blog ist leider nicht mehr so viel los. Aber dafür hat einen eigenen Handy-Klingelton! Und pssst… ursprünglich wollte Willi wohl mal Lehrer werden, denn er hat Lehramt für Hauptschulen studiert. Sehr sympathisch!

Wenn ich schon einen Namen hätte, hätte er mir bestimmt auch ein Autogramm gegeben. Also, Leute, ich weiß, die Kommentarfunktion hat am Mittwoch nicht richtig funktioniert und es gibt immer noch merkwürdige Probleme. Unsere Spam-Wächter sind plötzlich viel zu streng – sorry! Aber die Technik sitzt dran und macht mir Hoffnung! Also versucht’s noch mal. Wenn ich einen Namen habe, bringe ich auch Autogramme mit. Versprochen!

Morgen, am Samstag, um 10.03 Uhr hab ich wieder ’n Termin mit Willi. Ich schau mir seine Sendung an! Im Ersten!

Name gesucht! Wer bin ich?

26.11.2008

Nein, ich leide nicht unter Amnesie oder einer multiplen Persönlichkeit. Ich bin der wichtigste Typ hier bei scoyo, aber die haben mir immer noch keinen Namen gegeben. Jetzt reicht’s! Ich nehme die Sache selbst in die Hand!

waschbaer

Ich suche:
Meinen Namen

Ich biete:
Interessante Geschichten von und mit scoyo

Über mich:
Beruf: scoyo Maskottchen, Ansager von Lerngeschichten und Wissensthemen, Glücksbringer
Größe: 17 cm (Oder so viel wie Drei-Käse-Hoch)
Augenfarbe: Braun
Fellfarbe: Oben grau, unten weiß, an den Augen und Füßen schwarz
Lieblingsstyle: Der freche Lätzchen-Look und natürliche Pelze
Lieblingsstar: Yutaka, der Papa der Chemie-Lerngeschichten
Hobbys: Lernen, Bloggen, Reisen, Lesen, Waschen
Ich liebe: Meine Kollegen
Ich hasse: Meine Kollegen ;-)
Mein Leitspruch: A raccoon is a raccoon is a raccoon
Ich bin stolz darauf… der scoyo Waschbär zu sein!

Wer meinen Pass gefunden hat oder eine Idee für einen passenden Spitznamen hat, bitte melden (Am besten übers Kommentarfeld)! Ach, und gebt doch bitte euren Kindern Bescheid, die haben oft die besten Einfälle.

P.S: Ich bin jetzt öfter hier!

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Nachtrag & Hinweis: Sorry, ich weiß, die Kommentarfunktion hat am Mittwoch nicht richtig funktioniert und es gibt immer noch merkwürdige Probleme. Aber die Technik sitzt dran und macht mir Hoffnung! Also versucht’s noch mal. Danke :-) Euer ???

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Hurra! Hurra! So viele tolle Namensvorschläge! Gebt eure letzten Ideen bis heute, 3.12.2008, 18 Uhr hier im Kommentar ab – dann muss ich mich entscheiden! Daaaaaaaaaanke

Nachwehen von Pisa

25.11.2008

Die Sachsen sind die Gewinner, die Stadtstaaten pochen auf den hohen Anteil an Kindern mit Migranten-Hintergrund, die Bayern fürchten um ihre Vormachtstellung. Pisa hat mal wieder alle bildungspolitischen Diskussionen losgetreten. Was tut sich gerade?

  1. Die Hamburger Behörde hat 22 Schulentwicklungskonferenzen einberufen, um eine neue Schulstruktur zu planen. Denn in Hamburg soll ab 2010 die gemeinsame Primarschule bis zur sechsten Klasse eingeführt werden. Das ist auch das Ziel der Volksinitiative “Eine Schule für alle”. Kontrovers diskutierte Bildungsentwicklungen führen auch zu kontroversen Initiativen. Während “Eine Schule für alle” das gemeinsame Lernen propagiert, bewirbt die Volksinitiative “Wir wollen lernen” für eine Beibehaltung der Hamburger Gymnasien und weiterführenden Schulen ab der 5. Klasse.  Die Süddeutsche Zeitung, die Hamburg gerne mit einem sehr kritischen Auge betrachtet, berichtet natürlich genüsslich über die angespannte Stimmung bei den Hamburger Schulentwicklungskonferenzen: Eine “beklemmende Atmosphäre” habe da geherrscht, in den Augen habe “nur Panik” gestanden.
  2. In Berlin können bisher Eltern selbst entscheiden, auf welche Schule ihr Kind nach der vierten Klasse gehen soll. Das soll sich nun ändern, wie Spiegel Online berichtet. Die Projektgruppe “Neue Schulstruktur” des Bildungssenators Jürgen Zöllner (SPD) möchte durchsetzen, dass in Zukunft ausschließlich die Noten über die weiterführende Schule entscheiden. Begründung: “Der Elternwille ist nicht sozial gerecht” (Thomas Duveneck, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Senators und Mitglied der Projektgruppe).
  3. In Schleswig-Holstein hat man nach den ersten schlechten Pisa-Ergebnissen einen Schul-TÜV eingeführt, die Fridtjof-Nansen-Schule in Flensburg ist außerdem Mitglied im Schulverbund “Blick über den Zaun“. Man bewertet sich gegenseitig, hat Inspektoren im Unterricht dabei und kann jederzeit über pädagogisches Konzept, Anmeldezahlen und Prüfungsergebnisse Auskunft geben. Noch aber ist der Einfluss der Schul-Inspektoren begrenzt: Die “Zielvereinbarungen” sind nicht bindend.

Viele Einzelinitiativen, die gerade in ihrer Vielfältigkeit das Problem der deutschen Bildungspolitik deutlich spiegeln: Es gibt kein Gesamtkonzept, selbst ein Bundesland-Konzept ist kaum zu erkennen. Statt dessen versucht jede Schule einzeln (und dabei oft sehr engagiert), einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden. Thüringen, Stadtstaaten, Hessen – ist es nicht völlig egal, wer beim Ländervergleich vorne liegt? Wichtig wäre eine gemeinsame Stoßrichtung der Bildungspolitik in Deutschland. Und von der sind wir noch weit entfernt.