scoyo goes Open Source

04. November 2008 von Lukas

Neben dem tollen Start der Open Beta gestern gibt es heute ein weiteres Highlight zu verkünden.

Letzten Freitag gab uns die Geschäftsleitung das Okay, jene Teile unserer Software, die nicht mit dem scoyo-Kerngeschäft zu tun haben, unter der Apache 2.0 Lizenz zu veröffentlichen.

Unter ‘Software die nicht mit dem scoyo-Kerngeschäft zu tun hat’ fallen z.B. fast alle Tools und Scripte der IT Operations. Angefangen bei Helfern für die plattformweite Verteilung von Software, über Tools die aus einem Code Repository heraus deploybare (gibts das Wort?!) Packages bauen, incl. automatisch generierten Config Files die, abhängig von der jeweiligen Umgebung erzeugt werden, Daemons für eine Varnish Cache Invalidierung via Messagebus, Cache-Füller, bis hin zu Software für hochverfügbare IP Adressen auf virtuellen Servern.

Letzteres macht auch den Anfang. Unsere Scripte für die Hochverfügbarkeit von IP Adressen auf Virtuozzo/OpenVZ Containern sind ab sofort im vzhaipd Projekt auf Sourceforge herunterladbar.

Wir haben uns für die Apache 2.0 Lizenz entschieden, da sie sich gut für den Einsatz in Unternehmen eignet.

Ein kurzer Wikipedia Ausschnitt zu den Eigenschaften der Lizenz:

  • Man darf Software unter dieser Lizenz frei in jedem Umfeld verwenden, modifizieren und verteilen.
  • Wenn man sie verteilt, muss eindeutig darauf hingewiesen werden, welche Software unter der Apache-Lizenz verwendet wurde und dass diese vom Lizenzgeber (scoyo) stammt. Eine Kopie der Lizenz muss dem Paket beiliegen.
  • Man muss einem Paket nicht die Quelltexte der Software beilegen.
  • Änderungen am Quellcode, der unter der Apache-Lizenz stehenden Software, müssen nicht zum Lizenzgeber zurückgeschickt werden.
  • Die eigene Software, die Software verwendet, die unter Apache-Lizenz steht, muss nicht unter der Apache-Lizenz stehen.

Momentan sind die Sourcen nur als fertige Tarball Release verfügbar, da wir ein eigenes, internes Code Repository verwenden. Sollte erhöhtes Interesse externer Entwickler vorhanden sein, können wir den Code sicherlich auch auf ein externes Repository migrieren. Bis dahin schlage ich vor, dass Hilfeanfragen, Bugreports und Patchfiles über die von Sourceforge bereitgestellten Tracker bzw. Foren Funktionen übermittelt werden.

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Eine Antwort zu “scoyo goes Open Source”

  1. Roman Sagt:

    Hallo Lucas & Team,
    absolut cool und super, dass ihr Teile in die open source community gebt! Das ist nicht nur für euch der richtige Weg (denn wir werden daran weiterarbeiten :-) ) sondern auch für die Community eine gute Sache, dass aus eurem “Power-Projekt” was ins Open Source kommt. Danke & weiter so! Roman

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