Archiv für Juni 2009

Inspiration Talk @scoyo

29.06.2009

Wir bei scoyo sind noch ein sehr junges Unternehmen. Erst Anfang des Jahres sind wir aus der Beta in den Regelbetrieb online gegangen, seit Ende April gibt es auch die Grundschule bei scoyo. Kein Wunder also, dass wir noch nicht alles wissen – nicht nur Kinder sondern auch wir müssen noch Einiges lernen.

Extra dafür haben wir die Reihe „Inspiration Talk @scoyo“ ins Leben gerufen. Ziel dabei ist es, Experten ins Unternehmen zu holen, die uns in einem Vortrag zeigen, was sie bereits geleistet haben, so dass sie uns inspirieren und uns zeigen, was mit Wissen, Engagement, Kreativität und auch ein wenig Glück alles möglich ist.

Heute bei uns zu Gast war Stefan Keuchel, Pressesprecher Google, und führte uns vor, wie aus der Idee von zwei Stanford-Studenten, Wissen zu bündeln und abrufbar zu machen, das größte Internet-Unternehmen der Welt wurde.

Ich möchte mich nochmals bei Stefan für seinen sehr unterhaltsamen und engagierten Vortrag bedanken und freue mich schon auf weitere inspirierende Referenten.

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Kunsttrailer – er ist da!

26.06.2009

Vor wenigen Tagen haben wir unseren Kunsttrailer in die große weite Welt entlassen, um all denen, die scoyo bisher noch nicht von innen gesehen haben, erste Einblicke zu ermöglichen. Endlich können sich die Figuren Phil und Louise, die von der beliebten Moderatorin und Schauspielerin Ruth Moschner gesprochen wird, vorstellen. Und mit ihnen auch die vielseitigen Kreativaufgaben und Spiele.

Der Trailer soll einen umfassenden und schnellen Einblick in die Themenwelt, Figuren und Kreativaufgaben geben und sie dazu motivieren in die Lerngeschichten einzutauchen. Louise und Phil haben uns verraten, dass sie sich mittlerweile richtig wohl in ihrer Haut fühlen, und so ist es auch zu begründen, dass die beiden Protagonisten bereits 30 Lerngeschichten gestaltet haben. Das sah zu Beginn etwas anders aus: So schlüpfte Louise in unterschiedliche Häute und wurde von renommierten Künstlern mehrere Male übergepinselt, bis sie sich schließlich als perfektes Bild fühlte.

Dass sich das gelohnt hat, finden nicht nur wir bei scoyo, sondern auch Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Niendorf, die sich zwei Unterrichtsstunden lang mit den Lerngeschichten von Phil & Louise beschäftigt haben. Das Gesamturteil aller 28 Schülerinnen und Schüler ist eine 1,7. „Normalerweise muss man die Kinder nicht dazu zwingen in die Pause zu gehen“, so die Lehrerin, „heute offenbar schon.“; wenn das nicht für Phil und Louise spricht.

Jugendschutz: „Selbstdarstellung von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0 – Wie kann eine effektive Regulierung aussehen?“

25.06.2009

Im deutschen Filmmuseum in Berlin ging’s am Dienstag bei einer Podiumsdiskussion mit Vorträgen um die Frage: „Selbstdarstellung von Kindern und Jugendlichen im Web 2.0 – Wie kann eine effektive Regulierung aussehen?“.

Bei diesem Thema fragen sich viele als erstes: Warum sollte die Selbstdarstellung denn überhaupt reguliert werden? Konkret würde dies ja bedeuten: Mein Plattform-Betreiber macht mir Vorschriften, welche Bilder, Videos und Sprüche ich über mich veröffentliche – in seiner Community. Für Erwachsene ist das ein Eingriff in die Privatsphäre – für Kinder und Jugendliche auch. (weiterlesen…)

mymuesli jetzt auch für Kinder

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur wichtig für den Körper, sondern auch für den Geist. Damit auch kleine, wilde Piraten und vornehme Prinzessinnen gestärkt in den Tag starten können, gibt es bei mymuesli jetzt auch die Kindermüslis “Piratenmüsli”, “Prinzessinnen-Müsli” und “Hänsel-und-Gretel-Müsli”.

Wie von den Jungs aus Passau gewohnt, sind auch die Kindermüslis rein biologisch und ohne Zusatz von künstlichen Aromen, Konservierungsstoffen oder Zucker. Ein Euro des Märchenmüslis kommt nach dem Kauf der Stiftung Hänsel + Gretel zu Gute, die sich gegen Kindesmissbrauch wendet.

Quelle

kinder-mueslis

Kinderbarometer: Damit sie wissen, was sie tun

24.06.2009

„Der Kinderalltag wird immer stärker von der Mediennutzung bestimmt.“ Okay, bahnbrechend visionär ist die Kernaussage des Kinderbarometers 2009 nicht – dafür ist die Entwicklung zu offensichtlich. Trotzdem lohnt es, genauer auf die Studie zu schauen, für die die Landesbausparkassen 10.000 (!) Neun- bis Vierzehnjährigen hat befragen lassen.
Zum einen, weil die Zahlen in ihrer Deutlichkeit bemerkenswert sind:

  •  Nur fünf beziehungsweise neun Prozent der Kinder haben keinen Zugriff auf einen PC oder Fernseher
  • Ab der 7. Klasse haben 44 Prozent der Kinder einen eigenen Fernseher und 45 Prozent einen eigenen Computer
  • 31 Prozent verfügen zudem über einen eigenen Internetzugang

Und zum anderen verdient die Studie Aufmerksamkeit, weil sie das Augenmerk auf ein Versäumnis richtet: die fehlende Medienbildung. Wenn für Kinder Computer & Co. immer wichtiger werden, sollte ihnen dann nicht frühzeitig jemand erklären, wie sie mit den Medien sinnvoll umgehen?
In den Bildungsplänen der Bundesländer spielt aber etwa Medienkunde im Vorschulalter kaum eine Rolle. Nur Hessen, Bayern und Rheinland-Pfalz haben bisher entsprechende Konzepte. Das ist offenkundig nicht mehr zeitgemäß. Der Pädagoge und Familienforscher Wassilios Fthenakis hält die Bildungskonzepte für dringend reformbedürftig. «Die Medienbildung ist das Stiefkind des Bildungssystems», sagt er. Völlig zu Recht, wie ich finde.