Die wichtigsten Lerntipps

Lernen lernen

Die Top-Ten für erfolgreiches Lernen.

Zu den größten Herausforderungen im Schulalltag gehört es, die ungeheure Masse an Unterrichtsstoff zu bewältigen, die gelernt werden soll. Aber wie lernt man das Lernen?
scoyo hat die wichtigsten Tipps von Schülern und Experten für Eltern zusammengefasst:

1. Fitness
Genügend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung geben Power zum Lernen.

2. Ruhe
Der Arbeitsplatz für die Hausaufgaben sollte ungestört, sauber und hell sein. Ab und zu etwas Abwechslung schadet nicht: Wenn Ihr Kind die Hausaufgaben in Ihrer Nähe am Küchentisch machen möchte, kann die neue Umgebung motivierend wirken.

3. Motivation
Wer gut Englisch spricht, kann den Lieblingsfilm im Original gucken, wer gut in Biologie ist, hat die Chance Tierarzt zu werden… Finden Sie Ziele, die Ihr Kind so toll findet, dass es sich selbst zum Lernen motivieren kann.

Nach 45 Minuten Lernen ist eine kleine Pause von 10 Minuten optimal.

4. Belohnung
Nach 45 Minuten Lernen ist eine kleine Pause von 10 Minuten optimal. Wenn das Tagesziel des Lernplans geschafft ist, sollte ihr Kind Zeit haben, um etwas zu machen, was richtig Spaß bringt, wie ein Brettspiel mit der ganzen Familie oder gemütliches Lesen im spannenden Buch.

5. Abenteuer
Ein kleiner Ausflug ins Maritime Museum, Wikingerdorf oder in den Zoo macht trockenen Schulstoff lebendig. Wenn möglich, planen Sie solche Ausflüge mit der ganzen Familie ein und nehmen Sie passende Schulunterlagen mit: So wird trockenes Wissen zum Abenteuer, das man anfassen kann.

6. Hilfe
Ihr Kind steht ganz am Anfang seiner Wissenskarriere. Helfen Sie ihm mit kleinen Tricks und Lerntechniken: Ein selbst gemachter Spickzettel fasst das Wissen so komprimiert zusammen, dass es hängen bleibt – dann ist Schummeln in der Klassenarbeit gar nicht mehr nötig. Weitere Tricks: Mindmaps, Lernkarten, kleine Post-its auf die Gegenstände im Haushalt kleben und so Vokabeln lernen.

7. Strategie
Im Sportlerteam Schule-Kind-Zuhause sind Sie der Coach, der das Spiel kontrolliert. Begleiten Sie die Hausaufgaben, wie ein Trainer das Training, setzen Sie Grenzen und Ziele, wenn Ihrem Kind der Antrieb fehlt und managen Sie das Team, als Ansprechpartner für Lehrer und die Fragen Ihres Kindes.

8. Familienleben
Lange Autofahrten oder ein gemütliches Frühstück sind prima geeignet, um zu zeigen, was man schon gelernt hat. Wie wäre es mit einer kleinen Privatvorstellung zum aktuellen Referatsthema?

9. Ausgleich
Der Leistungsdruck in der Schule ist heutzutage immens. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich beim Spielen, Sport oder beim Treffen mit Freunden erholen und entspannen kann.

10. Verständnis
Auch wenn es mal nicht mit einer guten Note geklappt hat, zeigen Sie Ihrem Kind, dass der Misserfolg überwindbar ist und sie es trotzdem lieb haben.

Eigene Motivation schaffen

Lernforscher raten, die Motivation hochzuhalten. Denn nur, wer mit dem Lernen etwas Positives verbindet, der kann sich immer wieder dazu motivieren, sich an den Schreibtisch zu setzen. Ein typisches Ziel könnte sein, sich mit der Brief- oder Facebook-Freundin besser austauschen zu können, oder den Text des Lieblingssongs besser zu verstehen, und dafür englische Vokabeln zu pauken. Dabei liegt der Schlüssel zum Erfolg in der Regelmäßigkeit. Wer jeden Tag ein bisschen lernt, behält mehr, als wenn viel Wissen kurz vor der Prüfung aufgesaugt wird.

Die Pädagogen raten außerdem, die eigenen Stärken bewusst zu nutzen. So solle jeder Schüler den eigenen Lerntyp herausfinden und dann mit diesen Talenten Wissen aufnehmen. Beispielsweise lernt der auditive Typ am besten, wenn er den Stoff hört. Mehr Infos mit Informationen zu Lerntechniken und 55 Lerntipps gibt es hier.

Mit Strategie zum Wissen

Lehrer empfehlen verschiedene Lern- und Gedächtnisstrategien, um Wissen aufzunehmen: die Primärstrategien, bei denen das Wissen eingeprägt und verarbeitet wird, Stützstrategien, die die Konzentration und Motivation sichern, und Kontrollstrategien, mit denen die Abrufbarkeit in der Prüfung gewährleistet werden soll.

Wer Lernkarten nutzt, um Vokabeln zu wiederholen, oder sich Eselsbrücken ausdenkt, die das Wissen erinnerbar machen, hat Primärstrategien genutzt. Aber auch Eltern, die für einen hellen, sauberen Arbeitsplatz sorgen, an dem weder Handy, Musik noch kleine Geschwister stören, sind Strategen. Mit diesen begleitenden Maßnahmen entsteht ein ungestörtes Lernklima, ohne Angst und Stress. Hier wirken die sogenannten „Stütz- und Kontrollstrategien“.

„Belohnt Euch nach jeder Etappe!“

Die 15-jährige Schülerin Ischtar erklärt in ihrem Youtube-Videokanal, wie das Lernen bei ihr am besten klappt:

 

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