Überfüllte Klassen, gestresste Lehrer, vollgerümpelte Lehrpläne: Viele Eltern zweifeln an der Qualität der staatlichen Schulen. Die Phorms AG hat den Trend erkannt und bietet eine Alternative an. Eine kommerzielle Grundschule soll demnächst in Hamburg eröffnet werden. Kleine Klassen, bilingualer Unterricht, familienfreundliche Schulzeiten (9 bis 16 Uhr) und „Elite-Lehrer“ machen den Mund wässrig. Das ganze hat natürlich seinen Preis: Zwischen 200 und 900 Euro monatlich soll das neue Angebot kosten, gestaffelt nach dem Einkommen der Eltern, schreibt das Hamburger Abendblatt. Vielen Eltern ist es das Wert: Rund 100 Anmeldungen liegen laut Abendblatt dem Unternehmen schon vor.
Ist das ein weiterer Baustein in der Schullandschaft oder bereitet sich hier ein grundlegender Wandel des Schulsystems vor? Sind kommerzielle Schulen die Lösung für gestresste Kinder und Eltern oder sind wir mit der Reform des staatlichen Schulwesens bereits auf einem guten Weg – für alle? Oder gibt es vielleicht noch eine andere Alternative?
Da dies mein erster Blog-Beitrag ist, möchte ich mich kurz vorstellen: Ich arbeite im Marketing von scoyo im Brand Management Team. Wir erforschen den Markt und möchten unsere Zielgruppe so gut wie möglich verstehen. Wie reagieren Lehrer auf den wachsenden Schulstress? Was motiviert Kinder zum Lernen? Wie gehen Eltern mit dem Spagat von Erziehungsauftrag und freier Entfaltung des Kindes um?
Ich freue mich auf engagierte Diskussionen hier im Blog.